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Olympus OM-D – Systemkamera

Es gibt Kameras, auf die ich mich freue, und es gibt Kameras, bei denen ich es kaum erwarten kann, dass ich sie zum Testen in die Finger bekomme. Die OM-D gehört definitiv zur zweiten Kategorie. Meine Erwartungen an das Top-Modell der Olympus Systemkamera war entsprechend hoch – um so gespannter war ich. 

Definitiv ein solides Stück Kamera

Oft entscheidet ja schon der Griff ans Kameragehäuse, ob einem das Modell sympathisch ist oder nicht. Bei der OM-D kann ich klar sagen: Sympathisch. Das Gehäuse der Kamera liegt klasse in der Hand und fühlt sich solide an. Kein Wunder, schließlich ist die Kamera staub- und spitzwassergeschützt – sagt Olympus. Ob's denn auch tatsächlich so ist, wird sich noch zeigen. Wer wie ich etwas größere Hände hat, sollte sich gleich den Batteriegriff HLD-6G mit Hochkantauslöser dazukaufen. Der verlängert das Gehäuse etwas nach unten und verleiht der Kamera noch mehr Halt. Und: Die OM-D sieht damit verdammt professionell aus. 


Der Clou des Batteriegriffs: Er lässt sich teilen. In einen etwas kleineren Teil, der das Gehäuse nach unten nur um rund einen Zentimeter verlängert und den vorderen Griff deutlich verstärkt. Dieses Teil verleiht der Kamera schon deutlich mehr Grip. Zusätzlich lässt sich bei Bedarf noch der Batteriepack zusätzlich unters Gehäuse schrauben. Der verlängert das Gehäuse nach unten noch mal um rund drei Zentimeter, beherbergt den zweiten Akku und ist mit Hochkantauslöser und Wahlrädern ausgestattet. Mit dem zweiten Akku bekommt die Kamera ordentlich Power und hält bei normalem Einsatz mehrere Tage durch. Mir gefällt dieses Konzept ausgesprochen gut. Und die Gewichtszunahme lässt sich verschmerzen. Nur das Gehäuse der OM-D wiegt 440 Gramm. Der kleine Griff schlägt mit rund 100 Gramm zu Buche, der Große mit weiteren 125 Gramm. Insgesamt bringt die OM-D 665 Gramm auf die Waage.

 

Genauso solide, wie sich die Kamera beim ersten Griff anfühlt, so solide sind auch die Bedienelemente. Die Einstellräder rasten satt ein und vermitteln ein sicheres Gefühl, die Druckpunkte der Knöpfe sind klar definiert. Die Scharniere des ausklappbare Kontrollmonitors haben nicht einen Hauch Spiel – da klappert und wackelt nichts. Es macht Spaß, die OM-D in die Hand zu nehmen und damit zu fotografieren. In diesem Punkt wurden meine Erwarten mehr als erfüllt.

 

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